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Lisa Rohleder hat früh erkannt, dass Pferde Menschen in ihrer persönlichen Entwicklung einzigartig unterstützen können. Mit „Equivalent – mit Pferden wachsen“ verwirklichte sie ihre eigene Vorstellung von Reittherapie und wagte direkt nach dem Studium den Schritt in die Selbstständigkeit. Beim Neustart in Wenden stand ihr die Volksbank in Südwestfalen eG als regionale und verlässliche Partnerin zur Seite.
Wie sie diesen Weg erlebt hat und welche Momente sie besonders geprägt haben, erzählt sie im folgenden Interview.
Frau Rohleder, was hat Sie eigentlich auf die Idee gebracht, Ihr Projekt zu starten?
Schon während meines Studiums war für mich klar, dass ich Pferde und die Arbeit mit Menschen verbinden möchte. Die positive Wirkung von Pferden auf Kinder, Jugendliche und Erwachsene hat mich immer fasziniert. Für mich war schnell klar: Ich möchte nicht nur angestellt arbeiten, sondern mein eigenes Konzept entwickeln und meine Vision von Reittherapie umsetzen. Deshalb habe ich mich direkt nach dem Studium selbstständig gemacht.
Welchen Herausforderungen mussten Sie sich auf Ihrem Gründungsweg stellen?
Die größte Herausforderung war definitiv der Schritt direkt aus dem Studium in die Selbstständigkeit – ohne großes finanzielles Polster, aber mit einer klaren Vision. In Vettweiß habe ich meinen ersten Betrieb aufgebaut. Nach etwa 1,5 Jahren bin ich zurück in meine Heimat nach Siegen gegangen und habe dort den Betrieb noch einmal neu gegründet. Das bedeutete: neue Infrastruktur, neuer Kundenstamm, neue Netzwerke – und eine neue Finanzierung.
Wie haben Sie diese gemeistert?
Ich habe von Anfang an strukturiert gearbeitet, mir einen klaren Businessplan erstellt und mir starke Partner gesucht. Der erste Kredit lief über die Sparkasse Düren. Im Zuge des Umzugs und der Weiterentwicklung meines Betriebs kam ein weiterer Kredit über die Volksbank in Südwestfalen eG dazu, die auch den bestehenden Kredit übernommen hat. Für mich war wichtig, offen zu kommunizieren, realistisch zu planen und Schritt für Schritt zu wachsen.
Was hat Sie motiviert, weiterzumachen?
Die Fortschritte meiner Klientinnen und Klienten. Wenn ein Kind über sich hinauswächst, Ängste überwindet oder neue Stabilität findet, weiß ich, warum ich diesen Weg gehe. Außerdem hatte ich immer das Gefühl, genau das Richtige zu tun – das trägt einen auch durch schwierigere Phasen.
Was macht Ihnen an Ihrer Arbeit am meisten Spaß?
Die Arbeit draußen mit den Pferden und den Menschen. Kein Tag ist wie der andere. Besonders schön finde ich die individuellen Entwicklungen – kleine Schritte, die manchmal Großes bewirken.
Wie würden Sie jemandem bei einem Kaffee kurz erklären, was Sie machen?
Ich begleite Kinder, Jugendliche und Erwachsene mithilfe von Pferden in ihrer persönlichen Entwicklung. Reittherapie bedeutet nicht „reiten lernen“, sondern über das Pferd Selbstvertrauen, Körpergefühl, soziale Kompetenzen und emotionale Stabilität zu stärken.
Gibt es einen Moment auf diesem Weg, auf den Sie besonders stolz sind?
Der Neustart in Siegen war für mich ein ganz besonderer Moment. Den Mut zu haben, noch einmal neu anzufangen, größer zu denken und Verantwortung für einen Kredit zu übernehmen – und zu sehen, dass sich dieser Schritt ausgezahlt hat, darauf bin ich sehr stolz.
Wie sieht ein typischer Tag bei Ihnen aus?
Mein Tag beginnt meist im Stall – Versorgung der Pferde, Organisation und Vorbereitung der Einheiten. Danach folgen mehrere Therapieeinheiten. Zwischendurch fallen natürlich Büroarbeit, Absprachen mit Eltern oder Einrichtungen sowie organisatorische Aufgaben an. Es ist eine Mischung aus praktischer Arbeit, therapeutischer Begleitung und unternehmerischer Verantwortung.
Welche Themen/Bereiche möchten Sie in den nächsten Monaten stärken, um die Entwicklung Ihres Unternehmens voranzutreiben?
Ich möchte mein Angebot weiter professionalisieren, Kooperationen mit Einrichtungen ausbauen und meine betriebswirtschaftlichen Strukturen weiter optimieren. Außerdem ist mir wichtig, die Auslastung weiter zu stabilisieren und perspektivisch zusätzliche Angebote oder Projekte zu entwickeln.
Welche Rolle hat die VBinSWF für Sie bei Ihrer Gründung gespielt?
Die Volksbank in Südwestfalen eG war für mich beim Neustart in Siegen eine entscheidende Partnerin. Sie hat nicht nur die Finanzierung ermöglicht, sondern auch Vertrauen in mein Konzept und meine Person gesetzt.
Wie haben Sie die Zusammenarbeit mit der VBinSWF erlebt?
Als sehr persönlich, wertschätzend und lösungsorientiert. Ich hatte nie das Gefühl, nur eine „Nummer“ zu sein, sondern eine Unternehmerin mit einer Vision, die ernst genommen wird.
Können Sie kurz die für Sie wichtigsten Punkte in der Zusammenarbeit mit uns wiedergeben?
Verlässlichkeit, Transparenz, schnelle Rückmeldungen und das Gefühl, auf Augenhöhe zu sprechen. Besonders wichtig war für mich die Übernahme des bestehenden Kredits und die unkomplizierte Begleitung im Zuge des Umzugs.
Was sind wichtige Entwicklungen seit der Finanzierung?
Der erfolgreiche Standortaufbau in Siegen, der Ausbau meines Kundenstamms, die Weiterentwicklung meines Angebots und eine stabile wirtschaftliche Basis. Der Kredit hat mir den nötigen Spielraum gegeben, nachhaltig zu investieren.
Wieso haben Sie sich für die VBinSWF als Partner entschieden?
Weil für mich Regionalität, persönliche Beratung und langfristige Partnerschaft zählen. Ich wollte einen Ansprechpartner vor Ort, der meine Situation versteht und mit mir gemeinsam denkt.
Was wäre für Sie ein schöner weiterer Meilenstein unserer Zusammenarbeit?
Ein nächster Entwicklungsschritt meines Betriebs – beispielsweise eine Erweiterung der Kapazitäten oder zusätzliche Pferde – begleitet durch eine weiterhin vertrauensvolle Finanzierung.
Was würden Sie sich von der weiteren Zusammenarbeit mit uns wünschen?
Weiterhin einen offenen Austausch, strategische Begleitung bei Wachstumsschritten und die Sicherheit, einen starken regionalen Partner an meiner Seite zu haben.
Die umfassende Krankenhausreform in Deutschland betrifft längst nicht nur Krankenhäuser selbst, sondern hält auch für Heilberufe und lokalen Unternehmen in Südwestfalen Änderungen bereit. Durch das Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz (KHVVG, Oktober 2024), und das Krankenhausreformanpassungsgesetz (KHAG, Oktober 2025), soll die stationäre Versorgung neu strukturiert und die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Akteurinnen und Akteuren im Gesundheitssystem gestärkt werden. Auch wenn viele Neuerungen in der Praxis sowohl für Patientinnen und Patienten als auch für ihre Anbieter unklar sind und sich die Reform zahlreicher Kritik stellen muss, könnten sich hier für niedergelassene Heilberuflerinnen und Heilberufler Chancen ergeben:
Sektorenübergreifende Versorgung: Was bedeutet das?
Ein zentrales Ziel der Reform ist es, die Versorgung „sektorenübergreifend“ zu denken – also stationäre, ambulante und pflegerische Leistungen eng zu vernetzen. Dazu sollen künftig Einrichtungen entstehen, die Leistungen nicht nur im Krankenhaus, sondern auch ambulant und in der Pflege zusammen anbieten. Dies soll die Qualität der Versorgung verbessern und zugleich die wohnortnahe Betreuung stärken.
Für Heilberufe wie Ärztinnen und Ärzte, Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten, Pflegedienste oder andere therapeutische Berufe bedeutet das: Sie können sich stärker in integrierte Versorgungsstrukturen einbringen – etwa durch Kooperationen mit Krankenhäusern oder durch gemeinsame Versorgungszentren vor Ort.
Nurse assisting an elderly man to use a glucometer, checking his blood sugar level for diabetes management and health care
Praktische Kooperationsmöglichkeiten vor Ort
1. Integrierte Versorgungszentren und medizinische Netzwerke Neue Versorgungseinrichtungen bieten Raum, um verschiedene Gesundheitsdienstleistungen unter einem organisatorischen Dach zu bündeln. Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte sowie Praxisnetzwerke können so beispielsweise direkt in sektorenübergreifende Strukturen eingebunden werden – mit klareren Koordinationsprozessen und Qualitätsvorgaben zwischen ambulant und stationär.
2. Entlassmanagement und ambulante Pflege Nach einem Krankenhausaufenthalt ist eine nahtlose Anschlussversorgung entscheidend für den Behandlungserfolg. Pflegedienste und therapeutische Betriebe können hierbei Partnerschaften mit Krankenhäusern eingehen: Von der gemeinsamen Entlassplanung über Therapiekoordination bis zur häuslichen Nachsorge. Solche Übergangsprozesse sollen durch sektorenübergreifende Strukturen explizit gefördert werden.
3. Digitalisierung als Bindeglied Für eine effektive Zusammenarbeit sind gemeinsame digitale Lösungen essenziell: Elektronische Patientendaten, abgestimmte Terminplanung oder digitale Kommunikationsplattformen zwischen Kliniken, Praxen und Pflegediensten werden zur Voraussetzung guter Zusammenarbeit.
Rear view of a nurse pushing a patient in a wheelchair at the hospital - healthcare and medicine concepts
So können Sie von der Klinikreform profitieren
Diese kooperativen Versorgungsmodelle sollen laut Gesetz vor allem die Qualität der regionalen Gesundheitsversorgung sichern. In ihnen kann aber auch Potential für regionale Unternehmen im Gesundheitswesen liegen:
Ärztinnen und Ärzte, Therapiepraxen und Pflegedienste können ihre Leistungen in neuen Versorgungsnetzwerken anbieten.
Niedergelassene Anbieterinnen und Anbieter könnten profitieren, wenn bislang stationär erbrachte Leistungen in den ambulanten Bereich verlagert werden.
Anbieterinnen und Anbieter aus Training, Fortbildung oder übergreifenden Services können sich als Partnerinnen und Partner in interprofessionellen Versorgungsteams positionieren.
Im sich wandelnden Gesundheitswesen stets an Ihrer Seite
Die Krankenhausreform sieht einen radikalen Umbau der regionalen Gesundheitsversorgung vor. Vor allem Heilberufe vor Ort können sich aktiv in vernetzte Versorgungsstrukturen einbringen. Aber auch beratende Anbieterinnen und Anbieter, die Transformationsprozesse fachspezifisch begleiten, könnten in der Umstellungsphase profitieren. Was das KHVVG in der Praxis wirklich bedeutet, wird sich leider erst in den nächsten Jahren zeigen. In dieser Zeit können Sie sich jedoch in Ihren Vorhaben in Sachen Investition oder in Bezug auf einschlägige Fördermittel gerne an Ihre Beraterinnen und Berater der Volksbank in Südwestfalen wenden.
Wie gelingt eine besonders reibungslose Zusammenarbeit von Firmenkunden und Bank? Im Interview spricht Steffen Wieland, Firmenkundenberater der Volksbank in Südwestfalen, über die wichtigsten Dos and Dont’s im Bankgeschäft. Es geht um gute Vorbereitung, offene Kommunikation, realistische Zahlen und darum, warum eine Bank heute längst mehr ist als ein reiner Geldgeber. Steffen Wieland beleuchtet außerdem typische Stolpersteine, aber auch Chancen einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit, von der Existenzgründung auf dem Weg hin zu einem etablierten Unternehmen.
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Herr Wieland, Sie betreuen täglich Unternehmen in Südwestfalen. Welche typischen Situationen erleben Sie im Umgang zwischen Firmenkundinnen und -kunden und Bank besonders häufig?
Bei vielen Existenzgründern beispielsweise erlebe ich, dass die erste Anfrage oft ohne konkrete Unterlagen erfolgt. Viele möchten, verständlicherweise, zunächst ein Gefühl dafür bekommen, ob ihre Finanzierung grundsätzlich realisierbar ist – häufig sogar erst einmal telefonisch. Für eine fundierte interne Prüfung benötigen wir jedoch bestimmte Dokumente, insbesondere Businesspläne und Lebensläufe. Mein Tipp lautet deshalb: Eine gute Vorbereitung zahlt sich aus. Wer seine Unterlagen frühzeitig und vollständig einreicht, ermöglicht eine zügigere Bearbeitung und erhöht die Chance auf eine schnelle Zusage.
Warum ist eine gute Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Bank heute wichtiger denn je?
Wir verstehen uns längst nicht mehr nur als reine Geldgeber, sondern als Partner, der unternehmerische Vorhaben möglich macht und aktiv begleitet. Unser Ziel ist es, Gründerinnen und Gründer sowie etablierte Unternehmen dabei zu unterstützen, ihre Ideen umzusetzen, ihr Geschäftsmodell zu festigen oder den nächsten Wachstumsschritt zu gehen. Nur wenn wir frühzeitig und offen miteinander sprechen, können wir gemeinsam die besten Lösungen entwickeln und Projekte erfolgreich auf den Weg bringen.
Ein „Do“ haben Sie schon erwähnt, eine gute Vorbereitung. Was sind aus Ihrer Sicht, unabhängig davon, sonst die wichtigsten „Dos“, wenn Firmen mit ihrer Bank zusammenarbeiten?
Für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Bank gibt es aus meiner Sicht einige zentrale „Dos“. Besonders wichtig ist es, Begeisterung für die eigene Idee zu vermitteln – denn wer selbst überzeugt ist, kann auch andere überzeugen. Ebenso entscheidend ist Vertrauen: Unsere Kolleginnen und Kollegen begleiten Projekte mit viel Erfahrung und ein offener Austausch erleichtert den gesamten Prozess.
Auch der schon erwähnte Punkt, die gründliche Vorbereitung, ist wichtig, etwa durch einen aussagekräftigen Businessplan. Die Vorbereitung schafft Klarheit und hilft, Rückfragen sicher zu beantworten. Gerade bei Nachfragen oder benötigten Unterlagen ist Kooperation ein großer Vorteil. Je schneller wir vollständige Informationen erhalten, desto zügiger können wir Finanzierungsanfragen prüfen und Entscheidungen treffen.
Bei Unsicherheiten lohnt sich zudem der frühzeitige Kontakt zu Institutionen wie den Industrie- und Handelskammern, den Handwerkskammern oder den Wirtschaftsförderungsgesellschaften. Sie unterstützen bereits ab der ersten Idee und helfen, Projekte solide aufzustellen.
Wie so oft scheint Kommunikation also auch hier von zentraler Bedeutung zu sein. Wie wichtig ist aus Ihrer Erfahrung deshalb ein frühzeitiger und offener Austausch – gerade bei Investitionen oder finanziellen Engpässen?
Aus meiner Sicht ist eine offene Kommunikation absolut entscheidend – sowohl bei geplanten Investitionen als auch in finanziell herausfordernden Phasen. Je früher wir als Bank eingebunden werden, desto besser können wir unterstützen und passende Lösungen entwickeln.
Gerade bei Engpässen ist Transparenz wichtig. Wenn wir rechtzeitig wissen, wo es hakt, können wir Alternativen prüfen und Wege finden, um das Unternehmen stabil durch die Situation zu begleiten. Offene Kommunikation schafft Vertrauen – und Vertrauen ist die Grundlage jeder erfolgreichen Finanzierungspartnerschaft.
Sie haben bereits den Businessplan erwähnt, der für eine Finanzierungsanfrage wichtig ist. Welche Unterlagen und Informationen sollten Firmenkunden aber regelmäßig und proaktiv zur Verfügung stellen, um eine gute Entscheidungsgrundlage zu schaffen?
Für eine solide Entscheidungsgrundlage ist es sehr hilfreich, wenn Firmenkunden bestimmte Unterlagen bereitstellen. Dazu gehören vor allem aktuelle betriebswirtschaftliche Auswertungen, Jahresabschlüsse und Planungsrechnungen, die einen transparenten Blick auf die wirtschaftliche Entwicklung ermöglichen. Auch Informationen zu laufenden Projekten, Investitionsvorhaben oder Veränderungen im Unternehmen – etwa bei Gesellschafterstrukturen oder strategischen Ausrichtungen – unterstützen eine fundierte Einschätzung.
Bei Existenzgründern können auf Grund der bisher fehlenden Geschäftstätigkeit keine betriebswirtschaftlichen Auswertungen oder Jahresabschlüsse zur Verfügung gestellt werden. Hier sind insbesondere Planzahlen und ein Businessplan, der Informationen zur Geschäftsidee, dem Markt/Wettbewerb, der Zielgruppe und der Gründerin oder dem Gründer enthält, notwendig. Auch ein Lebenslauf als Nachweis der Kompetenz und Erfahrung im geplanten Geschäftsbereich ist essenziell.
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Angenommen, ein Unternehmen benötigt Finanzierungshilfe für ein Vorhaben. Wie können Unternehmen sich optimal auf ein Gespräch mit der Bank vorbereiten?
Unternehmen sollten sich im Vorfeld klar darüber werden, welches Ziel sie mit dem Termin verfolgen – etwa eine Finanzierung, eine Erweiterung des Kreditrahmens oder die Vorstellung eines neuen Projekts. Eine strukturierte Darstellung des Vorhabens hilft dabei, die wichtigsten Punkte präzise zu vermitteln. Es zeigt auch die eigene Kompetenz, die gegenüber der Bankmitarbeiterin oder dem Bankmitarbeiter dargestellt werden sollte – gerade bei möglichen inhaltlichen Nachfragen. Ebenso wichtig ist es, wie schon ausgeführt, aktuelle Unterlagen bereitzuhalten, um einen transparenten Einblick in die wirtschaftliche Lage zu bekommen.
Darüber hinaus lohnt es sich, mögliche Risiken oder Herausforderungen offen anzusprechen. Eine ehrliche Einschätzung schafft Vertrauen und ermöglicht es der Bank, passende Lösungen zu entwickeln. Und nicht zuletzt: Begeisterung für das eigene Projekt wirkt ansteckend und macht es leichter, gemeinsam den nächsten Schritt zu gehen.
Kommen wir zu den Dont’s: Welche Fehler machen Firmenkundinnen und Firmenkunden aus Ihrer Sicht am häufigsten im Umgang mit ihrer Bank?
Einer der häufigsten „Dont´s“ ist, dass wichtige Informationen zu spät oder gar nicht kommuniziert werden – sei es bei Investitionen, Liquiditätsengpässen oder Veränderungen im Unternehmen. Das erschwert eine schnelle und passende Unterstützung.
Ebenso problematisch ist eine unzureichende Vorbereitung: fehlende Unterlagen, unklare Zahlen oder ein nicht durchdachtes Konzept können den Prozess unnötig verzögern und schaffen wenig Vertrauen. Auch Zurückhaltung bei Rückfragen wirkt sich negativ aus. Banken benötigen bestimmte Informationen, um Entscheidungen treffen zu können – wer hier nicht kooperativ ist oder lange mit Antworten wartet, bremst sein eigenes Vorhaben aus.
Ein weiterer Fehler ist, externe Unterstützung zu spät einzubeziehen. Institutionen wie IHKs, Handwerkskammern oder Wirtschaftsförderungen können bereits in der frühen Phase wertvolle Hilfestellung leisten und typische Stolpersteine vermeiden helfen.
Weil Sie die Liquiditätsengpässe angesprochen haben: Was passiert, wenn ein Unternehmen erst sehr spät auf die eigene Bank zukommt – eben etwa bei Liquiditätsproblemen?
Wenn Unternehmen erst sehr spät auf ihre Bank zukommen – insbesondere bei Liquiditätsproblemen – wird es deutlich schwieriger, passende Lösungen zu finden. Je weiter sich eine angespannte Situation zuspitzt, desto weniger Handlungsspielraum bleibt, um gegenzusteuern oder alternative Finanzierungswege zu prüfen.
Oft fehlen dann Zeit und Optionen, um gemeinsam tragfähige Maßnahmen zu entwickeln. Das kann dazu führen, dass Chancen ungenutzt bleiben oder Risiken größer werden, als sie hätten sein müssen.
Frühzeitige Transparenz hingegen eröffnet Möglichkeiten: Wir können Entwicklungen besser einschätzen, gemeinsam Strategien erarbeiten und im Idealfall verhindern, dass ein Engpass überhaupt kritisch wird. Hier kommen wir wieder zur offenen Kommunikation. Diese ist einfach ein zentraler Baustein für Stabilität und Vertrauen in der Zusammenarbeit.
Wie problematisch ist es, wenn Zahlen unvollständig, verspätet oder beschönigt eingereicht werden? Und kommt das überhaupt vor, dass bei Zahlen etwas gemogelt wird, um besser darzustellen, etwa um Kredite zu bekommen? Und wie gehen Sie in solchen Fällen damit um – vorausgesetzt, Sie bemerken das?
Unvollständige, verspätete oder geschönte Zahlen sind in der Zusammenarbeit mit einer Bank immer problematisch. Für eine fundierte Kreditentscheidung benötigen wir ein realistisches Bild der wirtschaftlichen Situation. Wenn Unterlagen fehlen oder verspätet kommen, verzögert das den gesamten Prozess. Werden Zahlen beschönigt, führt das dagegen zu einem verzerrten Eindruck – und damit zu Entscheidungen, die auf unsicheren Grundlagen stehen würden.
Tatsächlich kommt es vereinzelt vor, dass Unternehmen versuchen, ihre Lage besser darzustellen, als sie ist. Meist steckt dahinter kein böser Wille, sondern Unsicherheit oder der Wunsch, ein Projekt unbedingt voranzubringen. Dennoch ist das riskant: Spätestens im weiteren Verlauf – etwa durch Plausibilitätsprüfungen, Vergleichszahlen oder Rückfragen – fallen Unstimmigkeiten in der Regel auf. Deshalb empfehle ich zunächst eine ausführliche und kritische Auseinandersetzung mit den eigenen Planzahlen, bevor die Unterlagen an die Bank übermittelt werden. Hierfür stehen die genannten Wirtschaftsinstitutionen auch unterstützend zur Seite.
Wenn wir merken, dass etwas nicht stimmig ist, suchen wir das offene Gespräch. Unser Ziel ist nicht, jemanden „zu überführen“, sondern gemeinsam Klarheit zu schaffen. Nur auf Basis ehrlicher und vollständiger Informationen können wir passende Lösungen entwickeln und ein Unternehmen verlässlich begleiten. Transparenz ist deshalb immer der bessere Weg – für beide Seiten.
Middle age businessman talking during a meeting
Gibt es auch Verhaltensweisen oder Erwartungen von Firmenkunden, die Sie als kritisch oder unrealistisch empfinden?
Ja, absolut. Teilweise begegnet uns der Wunsch nach sehr schnellen Entscheidungen – idealerweise „sofort“. Natürlich versuchen wir, Anfragen zügig zu bearbeiten, aber eine verantwortungsvolle Kreditentscheidung braucht eine solide Datenbasis und eine sorgfältige Prüfung.
Ebenfalls herausfordernd ist die Erwartung, dass die Bank jedes Vorhaben automatisch mitträgt. Wir möchten Projekte ermöglichen, aber wir müssen auch Risiken realistisch einschätzen. Wenn ein Geschäftsmodell nicht tragfähig ist oder Zahlen nicht überzeugen, können wir nicht einfach „über die Risiken hinwegsehen“.
Kritisch wird es auch, wenn Unternehmen davon ausgehen, dass Probleme sich von selbst lösen oder nicht angesprochen werden müssen. Eine Bank kann nur unterstützen, wenn sie frühzeitig und vollständig informiert wird. Überraschungen sind selten hilfreich.
Kurz gesagt: Unrealistisch sind vor allem überhöhte Erwartungen an Geschwindigkeit, Risikobereitschaft oder die Annahme, dass Transparenz zweitrangig sei. Eine gute Zusammenarbeit lebt von Offenheit, realistischen Einschätzungen und gegenseitigem Vertrauen.
Lassen Sie uns noch kurz auf die Zusammenarbeit zwischen Bank und Unternehmen eingehen: Was erwarten Banken heute von Firmenkunden – und was dürfen Unternehmen im Gegenzug von ihrer Bank erwarten?
Banken erwarten heute vor allem eines von ihren Firmenkunden: eine offene, transparente und gut vorbereitete Zusammenarbeit. Dazu gehören aktuelle und vollständige Unterlagen, realistische Einschätzungen zur eigenen wirtschaftlichen Lage sowie die Bereitschaft, Fragen klar zu beantworten und Entwicklungen frühzeitig zu kommunizieren. Unternehmen, die ihre Projekte strukturiert vorstellen und ihre Zahlen nachvollziehbar darlegen, schaffen die Grundlage für schnelle und fundierte Entscheidungen.
Im Gegenzug dürfen Firmenkunden von ihrer Bank erwarten, dass sie als verlässlicher Partner an ihrer Seite steht – nicht nur als Kapitalgeber, sondern als Begleiter, Sparringspartner und Möglichmacher. Dazu zählen eine ehrliche Einschätzung von Chancen und Risiken, eine professionelle Beratung, transparente Entscheidungsprozesse und Unterstützung bei der Umsetzung von Vorhaben.
Kurz gesagt: Banken wünschen sich Klarheit, Offenheit und gute Vorbereitung. Unternehmen dürfen dafür eine partnerschaftliche Zusammenarbeit, fachliche Expertise und eine faire, lösungsorientierte Begleitung erwarten.
Blicken wir kurz in die Zukunft: Welche Bedeutung haben Themen wie Nachhaltigkeit, Digitalisierung oder Nachfolge inzwischen in Beratungsgesprächen?
Nachhaltigkeit, Digitalisierung, ESG‑Kriterien und die Unternehmensnachfolge haben in Beratungsgesprächen heute einen festen Platz. Sie sind zu zentralen Zukunftsthemen geworden, die maßgeblich beeinflussen, wie stabil und wettbewerbsfähig ein Unternehmen langfristig aufgestellt ist.
ESG – also Umwelt, Soziales und gute Unternehmensführung – spielt dabei eine immer größere Rolle. Zum einen, weil regulatorische Anforderungen steigen und Banken verpflichtet sind, Nachhaltigkeitsrisiken in ihre Entscheidungen einzubeziehen. Zum anderen, weil Unternehmen, die sich frühzeitig mit ESG beschäftigen, oft resilienter, effizienter und attraktiver für Investoren und Geschäftspartner sind. Für viele Finanzierungen ist eine klare ESG‑Strategie inzwischen ein echter Pluspunkt.
Auch die Digitalisierung bleibt ein entscheidender Faktor. Sie beeinflusst Prozesse, Kostenstrukturen und Innovationsfähigkeit – und damit die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens. Investitionen in digitale Lösungen sind daher häufig Teil der Finanzierungs- und Beratungsgespräche.
Die Unternehmensnachfolge gewinnt ebenfalls an Bedeutung. Viele Betriebe stehen vor einem Generationswechsel, und eine ungeklärte Nachfolge kann ein erhebliches Risiko darstellen. Eine frühzeitige Planung schafft Sicherheit und ist auch für die Bank ein wichtiges Signal – auch für Unternehmen, die kurzfristig nicht vor einer Unternehmensnachfolge stehen. Gesundheitliche Risiken können schlimmstenfalls früher als geplant das Thema Unternehmensnachfolge relevant werden lassen.