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Unternehmerinnen und Unternehmer stehen täglich vor komplexen Entscheidungen – oft bleibt dabei kaum Zeit, sich strategisch um das eigene Vermögen zu kümmern. Im Interview erklärt Private-Banking-Beraterin Martina Ebert, warum ganzheitliche Vermögensplanung weit über klassische Anlageberatung hinausgeht, welche Rolle klare Strukturen und generationenübergreifende Konzepte spielen und weshalb eine enge Verzahnung von Unternehmens- und Privatvermögen entscheidende Vorteile bieten kann.
Close-up of man carpenter's hand craft wooden plank in workshop.
Frau Ebert, warum ist eine genossenschaftliche Private Banking Beratung bei der Volksbank in Südwestfalen gerade für Unternehmerinnen und Unternehmer sinnvoll?
Unternehmerische Komplexität braucht klare Strukturen und vor allem Zeit. Genau hier setzt unser genossenschaftliches Private Banking an. Denn Unternehmerinnen und Unternehmer stehen meist vor zwei parallelen Herausforderungen: Ein komplexes Vermögen und ein stark begrenztes Zeitbudget. Unsere Antwort darauf ist ein ganzheitlicher Ansatz in Form einer strategischen Vermögensplanung.
Wir starten mit einem klar definierten Zielbild, abgestimmt auf Ihre persönliche und unternehmerische Realität. Darauf aufbauend entwickeln wir eine Struktur, die unseren Kundinnen und Kunden vor allem eines verschafft: Übersicht, Sicherheit und Entlastung.
Für unsere Kundinnen und Kunden bedeutet dies konkret, dass sie von einer festen Ansprechperson betreut werden, die alles im Blick behält. Wir schaffen auf Basis der strategischen Vermögensplanung transparente Entscheidungsgrundlagen, besprechen diese proaktiv regelmäßig in den jährlichen Check-ups und sorgen für eine koordinierte Einbindung von Spezialistinnen und Spezialisten, z.B. bei Nachfolgethemen sowie bei rechtlichen und steuerlichen Fragen. Dadurch gewinnen unsere Kundinnen und Kunden Zeit für das Wesentliche: Ihr Unternehmen und die strategischen Entscheidungen.
Gleichzeitig sprechen wir bewusst auch Themen an, die im Alltag oft verdrängt werden: Vermögen ist häufig stark an einzelne Personen gebunden. Fehlen im Ernstfall Zugriffsrechte, Strukturen oder klare Zuständigkeiten, entstehen schnell Unsicherheiten, gerade für Angehörige. Genau hier schaffen wir frühzeitig Klarheit und Ordnung.Vorausschauend, strukturiert und mit dem Ziel, im entscheidenden Moment Stabilität zu gewährleisten, statt Hektik und Unsicherheit.
Wie entwickeln Sie dieses Zielbild denn im Sinne der Unternehmerinnen und Unternehmer? Müssen diese sich erst klarer Ziele bewusst werden, bevor sich der Gang in die Beratung lohnt?
Unser wesentliches Unterscheidungsmerkmal ist, dass wir uns zunächst auf Vermögensstrukturoptimierung konzentrieren. Diese ist maßgeblich für die Ertrags-Risiko-Relation der Vermögenswerte. Erst in einem zweiten Schritt wählen wir geeignete Produkte für unsere Kundinnen und Kunden aus. Auf Basis unserer langjährigen Erfahrung in der Begleitung vermögender Unternehmerinnen und Unternehmer wissen wir, worauf es ankommt, um Vermögen nicht nur zu verwalten, sondern dauerhaft zu sichern, gezielt zu entwickeln und generationenfähig aufzustellen.
Wir gehen im Gespräch bewusst strukturiert vor und setzen unseren bewährten Analysebogen, den wir aus unserer langjährigen Praxis in der Betreuung vermögender Unternehmerinnen und Unternehmer entwickelt haben, ein. Dieser sorgt dafür, dass alle relevanten Aspekte systematisch erfasst werden und stellt die Grundlage unserer Analyse dar.
Dabei werden die zentralen Zielsetzungen herausgearbeitet, die für die Anlage und Strukturierung von Vermögen entscheidend sind. Dazu zählen insbesondere die individuelle Risikobereitschaft und Renditeerwartung, die Definition einer angemessenen Liquiditätsreserve sowie die Abstimmung geplanter Zahlungsströme, also Kapitalzuführungen und mögliche Entnahmen. Ergänzend fließen der persönliche Planungshorizont sowie die Erfahrung im Umgang mit unterschiedlichen Anlageklassen in die Betrachtung ein. Auf dieser Basis entsteht eine strategische Vermögensplanung, die sich an den Präferenzen der Kundinnen und Kunden orientiert und eine langfristig tragfähige Struktur ermöglicht.
So entwickelt sich Schritt für Schritt ein belastbares Zielbild – auch dann, wenn dieses zu Beginn noch nicht klar formuliert ist.
Zeichnen sich da dann besonders klare Ziele ab?
Ja, allerdings oft nicht in Form klassischer Zieldefinitionen, sondern zunächst über sehr konkrete, alltagsnahe Abgrenzungen.
Typische Aussagen sind zum Beispiel: Man möchte vermeiden, dass Kapital ungenutzt auf Konten liegt. Man möchte nicht in Trends investieren, deren Substanz unklar ist. Gleichzeitig fehlt häufig der Überblick über die heutigen Anlagemöglichkeiten. Oder es besteht der Wunsch, die wechselseitige Abhängigkeit zwischen privatem Vermögen und dem eigenen Unternehmen zu reduzieren. Ebenso wird häufig thematisiert, größere Investitionsentscheidungen, etwa bei Immobilien oder Beteiligungen, nicht mehr „aus dem Bauch heraus“ zu treffen, ohne die langfristigen Konsequenzen vollständig zu überblicken. Und nicht zuletzt spielt auch die Frage eine Rolle, wie sich Strukturen so gestalten lassen, dass im Ernstfall kein organisatorisches oder finanzielles Chaos entsteht.
Aus diesen Abgrenzungen ergeben sich sehr schnell die konkreten Fragestellungen, die im weiteren Prozess strukturiert bearbeitet werden: Wie hoch sollte die tatsächlich erforderliche Liquidität, privat wie unternehmerisch sein? Welche Mittel dienen als Sicherheitsreserve, und welcher Anteil kann gezielt investiert werden? Welche Ziele stehen kurz- und mittelfristig im Fokus, etwa Vermögensaufbau, Immobilieninvestitionen, Altersvorsorge, Beteiligungen oder auch Nachfolgeregelungen? Und wie lässt sich Vermögen so diversifizieren, dass einerseits unternehmerische Risiken reduziert werden, andererseits aber Chancen auf Vermögenswachstum erhalten bleiben?
Auf dieser Grundlage wird dann eine Struktur entwickelt, die zur individuellen Situation, zum Wissensstand und zu den Zielvorstellungen passt, ergänzt um klare Entscheidungsprozesse und eine kontinuierliche Begleitung.
Das Zielbild entsteht damit nicht abstrakt, sondern schrittweise aus der konkreten Lebens- und Vermögensrealität heraus. Genau deshalb lohnt sich der Einstieg in die Beratung häufig bereits zu einem Zeitpunkt, an dem vor allem eines vorhanden ist: das Bewusstsein, dass Potenzial besteht – aber noch keine klare Struktur und Strategie.
„Eine Struktur, die zum Alltag, zum Vorwissen und zu den Zielen der Kundin oder des Kunden passt“ – das ist vermutlich von Kundin zu Kunde sehr unterschiedlich. Können auch Unternehmen von der genossenschaftlichen Private Banking Beratung profitieren, die eigentlich schon ein sehr großes Vorwissen und klare Ziele haben, deren Alltag ihnen aber eben nicht den Raum lässt, „die letzte Meile“ in der Umsetzung zu gehen?
Ja, gerade diese Kundinnen und Kunden profitieren oft besonders. Denn großes Vorwissen und klare Ziele lösen das zentrale Problem vieler Unternehmerinnen und Unternehmer nicht: Zeit und Umsetzung. Viele wissen sehr genau, was sie wollen, aber im Alltag fehlt der Raum, Entscheidungen sauber vorzubereiten, konsequent umzusetzen und anschließend strukturiert zu steuern.
Im genossenschaftlichen Private Banking bilden wir genau dafür flexible Betreuungsmodelle ab und zwar abhängig davon, wie stark eine Kundin oder ein Kunde eingebunden sein möchte:
Vermögensverwaltung (Kernprodukt): Im Zentrum steht die vollumfängliche Vermögensverwaltung. Auf Basis klar definierter Ziele und innerhalb der vereinbarten Risikoparameter übernehmen wir die Umsetzung und laufende Steuerung des Vermögens. Das ist ideal für Kundinnen und Kunden, die eine professionelle, strukturierte Lösung schätzen und gleichzeitig Freiräume gewinnen möchten, mit der Sicherheit, dass ihr Vermögen konsequent in ihrem Sinne gemanagt wird.
Anlageberatung (individuelle Entscheidungsbegleitung): In der Anlageberatung bleibt die finale Entscheidung jederzeit bei der Kundin oder beim Kunden. Er trifft Kauf- und Verkaufsentscheidungen eigenständig, auf Grundlage individuell erarbeiteter Vorschläge und strategischer Empfehlungen der Beraterin oder des Beraters. Dieses Modell verbindet unternehmerische Entscheidungshoheit mit fundiertem Sparring und einer klaren Struktur.
Selbstentscheider-Modell (Infrastruktur & Umsetzung): Für sehr erfahrene Kundinnen und Kunden, die ihre Anlageentscheidungen vollständig selbst treffen, stellen wir unsere professionelle Infrastruktur bereit. Dazu gehören eine effiziente Abwicklung, geeignete Strukturen und ein verlässlicher „Maschinenraum“ für die Umsetzung, ohne inhaltliche Steuerung durch die Beraterin oder den Berater.
Gerade für Unternehmerinnen und Unternehmer mit hohem Know-how ist diese Flexibilität entscheidend: Sie behalten genau das Maß an Kontrolle, das sie wünschen, gewinnen aber gleichzeitig Zeit, Verbindlichkeit in der Umsetzung und eine Struktur, die im Alltag trägt.
Genau diese „letzte Meile“ ist häufig der entscheidende Unterschied zwischen einem guten Plan im Kopf und einem Vermögen, das tatsächlich strategisch arbeitet.
Aerial view of colorful cultivated fields creating a geometric pattern in the countryside of Tyrol, Austria, highlighting agricultural land use
Eingangs erwähnten Sie Ihr Netzwerk aus verschiedenen Partnerinnen und Partnern. Können Sie kurz erläutern, was das umfasst und wie Ihre Kundinnen und Kunden in den unterschiedlichen Beratungsformen davon profitieren?
Gern. Wenn ich von unserem Netzwerk spreche, geht es um zwei zentrale Aspekte: Zum einen um die fachliche Breite, also Spezialistinnen und Spezialisten für Anlage, Strukturierung, steuerliche und rechtliche Fragestellungen. Zum anderen um den Zugang zu etablierten Vermögensverwalterinnen und -verwaltern, beispielsweise der DZ PRIVATBANK sowie weiteren ausgewählten Partnerinnen und Partnern.
Dabei steht immer die Zielsetzung unserer Kundinnen und Kunden im Mittelpunkt. Wir arbeiten partnerschaftlich, setzen auf Transparenz und vermeiden bewusst Interessenkonflikte. Deshalb verzichten wir konsequent auf Produktkontingente, Absatzvorgaben oder provisionsgetriebene Empfehlungen. Stattdessen wählen wir nach dem Best-Select-Ansatz aus einem offenen Produktuniversum, ergänzend zu den Lösungen der genossenschaftlichen FinanzGruppe auch mit ausgewählten Angeboten externer Partnerinnen und Partner.
Wie profitieren unsere Kundinnen und Kunden davon konkret?
Vermögensverwaltung: Hier arbeitet das Netzwerk primär im Hintergrund. Die Auswahl von Strategien, Managern und Lösungen erfolgt strukturiert und auf Basis des definierten Kundenwillens. Spezialistinnen und Spezialisten bringen gezielt ihre Expertise ein, etwa bei komplexeren Fragestellungen oder besonderen Anforderungen. Für die Kundin und den Kunden bedeutet das: eine professionell gesteuerte Gesamtlösung aus einer Hand.
Anlageberatung: In der Beratung wird das Netzwerk unmittelbar erlebbar. Kundinnen und Kunden erhalten fundierte, individuell auf sie zugeschnittene Anlagevorschläge, die auf breiter Marktkenntnis und dem Zugang zu unterschiedlichen Anbietern basieren. Gleichzeitig können bei Bedarf Spezialistinnen und Spezialisten eingebunden werden, etwa wenn steuerliche oder strukturelle Aspekte eine Rolle spielen.
Selbstentscheider-Modell: Hier fungiert das Netzwerk als leistungsfähige Infrastruktur im Hintergrund. Kundinnen und Kunden greifen bei Bedarf auf Markt- und Produktinformationen sowie auf Spezialwissen zu und profitieren gleichzeitig von effizienten Prozessen und direktem Zugang zu relevanten Ansprechpartnerinnen und -partnern.
Ein wesentlicher Vorteil liegt dabei in der direkten Erreichbarkeit: Für viele Themen gibt es kurze Wege zu konkreten Ansprechpartnerinnen und -partnern auch in angrenzenden Fachgebieten wie Recht und Steuern. Das sorgt dafür, dass aus einer Idee schnell eine umsetzbare Lösung wird und Kundinnen und Kunden genau die Unterstützung erhalten, die sie in ihrer jeweiligen Situation benötigen.
Wie weit geht diese „integrierte Beratung“ in der Praxis? Können Sie sogar gemeinsam mit Ihren Kolleginnen und Kollegen aus der Unternehmenskundenberatung Ihre Kundinnen und Kunden sowohl als Wirtschaftstreibende als auch als Privatperson, die nochmal zusätzliche Interessen hinsichtlich ihres Vermögens hat, betrachten?
Ja, genau das ist ein zentraler Bestandteil unserer Beratung. In der Praxis setzen wir dafür unter anderem sogenannte Unternehmensdialoggespräche auf: Dabei sitzen die Kundin oder der Kunde, die Unternehmenskundenberatung und das Private Banking gemeinsam an einem Tisch.
So lassen sich betriebliche Themen und private Vermögensziele sinnvoll miteinander verzahnen, beispielsweise bei Liquidität, Investitionen, Absicherung, Nachfolge oder der Gesamtvermögensstruktur. Der große Vorteil: Wir denken ganzheitlich, behalten aber gleichzeitig klare Zuständigkeiten und einen abgestimmten Fahrplan für die Umsetzung.
Auch wenn genau darin sicherlich für die meisten Unternehmen ein großer Mehrwert liegt: Manche möchten ja lieber nicht über die Höhe ihres Vermögens sprechen. Wie können Kundinnen und Kunden, die neben ihren Unternehmensgeldern über ein großes Privatvermögen verfügen, dessen Höhe sie so wenig wie möglich kommunizieren wollen, von Ihrer Beratung profitieren?
Auch dafür gibt es passende Lösungen. Die integrierte Beratung bedeutet nicht, dass alle Informationen für alle sichtbar sein müssen. Auf Wunsch lässt sich die Betreuung sehr diskret und klar abgegrenzt organisieren:
mit streng definierten Einsichtsrechten,
mit einer bewussten Trennung von unternehmerischen und privaten Informationen
und mit einem sehr kleinen, fest zugeordneten Ansprechpartnerkreis im Private Banking.
So profitieren Kundinnen und Kunden von der inhaltlichen Verzahnung ohne auf Vertraulichkeit verzichten zu müssen.
Das Ergebnis ist eine ganzheitliche Beratung, die sowohl die unternehmerische Situation als auch die privaten Vermögensinteressen berücksichtigt und sich gleichzeitig flexibel an den gewünschten Grad an Transparenz anpasst.
Und wenn man an die private Dimension denkt, Stichwort Generationenmanagement: Wieviel Zusammenwirken ist da mit potenziellen Erben und Familienmitgliedern möglich?
Da ist vieles möglich, immer genau in dem Rahmen, den die Kundin oder der Kunde wünscht und freigibt. In der Praxis zeigt sich: Oft kommen im Rahmen unserer generationenübergreifenden Beratungsleistung Themen auf den Tisch, die zunächst gar nicht im Fokus stehen. So etwa der digitale Nachlass, Patientenverfügungen, Vorsorge- und Generalvollmachten oder ganz konkrete Fragen zur Handlungsfähigkeit und Kontozugriff im Ernstfall.
Entscheidend ist, frühzeitig zu beginnen. So lassen sich Vermögensübertragungen, steuerliche Aspekte und familiäre Interessen vorausschauend gestalten und die Kundin und der Kunde kann aktiv steuern, dass das Vermögen genau in ihrem bzw. seinem Sinne weitergegeben wird.
Es zeichnet sich ab: Eine Beratung ist im hohen Maße individualisiert möglich – und sie sollte möglichst früh beginnen. Wie kann eine Kundin oder ein Kunde denn die Zusammenarbeit mit Ihnen beginnen?
Der Einstieg ist bewusst unkompliziert gestaltet. Zu Beginn steht ein persönliches Kennenlerngespräch, in dem die Ausgangssituation, die Zielsetzungen sowie auch mögliche Ausschlusskriterien strukturiert erfasst werden. Darauf aufbauend wird definiert, welche Form der Zusammenarbeit am besten geeignet ist und welche konkreten nächsten Schritte sinnvoll erscheinen.
Ein zentraler Bestandteil ist die Entwicklung einer strategischen Vermögensstruktur, die sich aus den individuellen Renditezielen und der Risikotoleranz ableitet. Diese Struktur bildet die Grundlage für einen nachhaltigen generationenübergreifenden Anlageerfolg, ganz im Sinne des Prinzips: „Keine Therapie ohne Diagnose.“
Vielen Dank für das Gespräch und Ihnen und Ihren Kundinnen und Kunden weiterhin viel Erfolg!
Martina Ebert ist Private-Banking-Betreuerin der Volksbank in Südwestfalen. In ihrer Arbeit setzt sie auf Verlässlichkeit, Nähe und Vertrauen – und darauf, zuerst genau zuzuhören. So entwickelt sie gemeinsam mit ihren Kundinnen und Kunden ein Finanzkonzept, das zu den strategischen Zielen passt. Ihr Ansatz ist langfristig ausgerichtet.
Seit 2011 ist Martina Ebert bei der Volksbank in Südwestfalen, zunächst als Trainee, seit 2013 im Private Banking. 2017 schloss sie ihr Studium zur Bankbetriebswirtin (BankColleg) erfolgreich ab. 2019 absolvierte Frau Ebert den Senior Estate Planner (ADG).
Eine E-Mail vom vermeintlichen Paketdienst, eine Nachricht der Geschäftsführung mit einer dringenden Zahlungsanweisung oder eine gefälschte Microsoft-Anmeldung – Phishing-Angriffe gehören inzwischen zu den größten Cyberrisiken für Unternehmen. Besonders tückisch: Die Angriffe werden immer professioneller, persönlicher und schwerer zu erkennen. Umso wichtiger ist es, nicht erst zu reagieren, wenn ein Schaden entstanden ist, sondern frühzeitig die richtigen Schutzmaßnahmen aufzubauen. Denn wirksamer Phishing-Schutz beginnt lange vor dem ersten Angriff.
Stressed Engineer Struggling With Faulty Automation In Factory Plant.
Warum Technik allein nicht ausreicht
Viele Unternehmen investieren in Firewalls, Virenschutzprogramme und Spamfilter – und das ist auch wichtig. Moderne E-Mail-Sicherheitslösungen können verdächtige Nachrichten erkennen, gefährliche Links blockieren und Anhänge prüfen, bevor sie überhaupt im Postfach landen. Auch Mehr-Faktor-Authentifizierung sollte heute zum Standard gehören, da gestohlene Passwörter allein dann häufig nicht mehr ausreichen, um auf Systeme zuzugreifen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt zudem regelmäßige Software-Updates, sichere Passwörter und eine konsequente Trennung von Zugriffsrechten, damit Mitarbeitende nur auf die Daten zugreifen können, die sie tatsächlich benötigen.
Gleichzeitig zeigt die Praxis jedoch immer wieder, dass selbst die beste Technik nicht jede Bedrohung stoppen kann. Phishing-Angriffe setzen gezielt auf menschliches Verhalten. Sie erzeugen Zeitdruck, nutzen Vertrauen aus oder wirken so authentisch, dass selbst erfahrene Mitarbeitende kaum erkennen können, dass es sich um eine Fälschung handelt. Gerade durch künstliche Intelligenz werden betrügerische Nachrichten heute sprachlich immer überzeugender und professioneller.
Der Mensch bleibt die wichtigste Verteidigungslinie
Deshalb gewinnt ein Bereich immer stärker an Bedeutung: Security Awareness. Gemeint ist damit die Sensibilisierung der Mitarbeitenden für digitale Risiken. Unternehmen, die regelmäßig in Schulungen investieren, schaffen ein deutlich höheres Sicherheitsniveau als Betriebe, die sich ausschließlich auf technische Schutzmaßnahmen verlassen.
Dabei geht es längst nicht mehr um klassische Vorträge mit langen Präsentationen. Erfolgreiche Unternehmen setzen auf kurze, regelmäßige Schulungsformate, praxisnahe Beispiele und realistische Übungen. Besonders wirksam sind simulierte Phishing-Angriffe, bei denen Mitarbeitende lernen, verdächtige Nachrichten im Alltag zu erkennen. Moderne Awareness-Plattformen kombinieren solche Simulationen mit interaktiven Lerninhalten und schaffen dadurch ein kontinuierliches Sicherheitsbewusstsein im Unternehmen.
Entscheidend ist dabei die Unternehmenskultur. Mitarbeitende sollten verdächtige E-Mails melden können, ohne Angst vor Schuldzuweisungen haben zu müssen. Wer einen Fehler macht, sollte Unterstützung erhalten statt Vorwürfe. Nur so entsteht eine Sicherheitskultur, in der alle aktiv mithelfen, Risiken frühzeitig zu erkennen.
Klare Prozesse schaffen Sicherheit im Alltag
Neben Technik und Schulungen helfen feste Regeln dabei, das Risiko deutlich zu reduzieren. Besonders bei Zahlungsfreigaben, Änderungen von Bankverbindungen oder sensiblen Datenanfragen sollten Unternehmen klare Kontrollmechanismen etablieren. Eine einfache telefonische Rückfrage oder ein Vier-Augen-Prinzip kann verhindern, dass Betrüger erfolgreich werden.
Ebenso sinnvoll ist es, interne Prozesse regelmäßig zu hinterfragen. Wer darf Überweisungen freigeben? Wie werden Passwörter verwaltet? Welche Systeme sind besonders kritisch? Oft entstehen Sicherheitslücken nicht durch einzelne Fehler, sondern durch gewohnte Abläufe, die nie überprüft wurden.
Young group of designers working late night on project in office.
Moderne Schutzmaßnahmen werden immer wichtiger
Da Phishing-Angriffe zunehmend professioneller werden, entwickeln sich auch die Schutzmaßnahmen weiter. Viele Unternehmen setzen inzwischen auf sogenannte phishing-resistente Authentifizierungsmethoden wie FIDO2-Sicherheitsschlüssel oder Passkeys. Dabei reicht es nicht mehr aus, ein Passwort oder einen Code zu kennen. Stattdessen wird die Anmeldung direkt an ein physisches Gerät gekoppelt. Sicherheitsexpertinnen und -experten sehen hierin einen der wirksamsten Schutzmechanismen gegen moderne Phishing-Angriffe.
Parallel dazu gewinnen intelligente E-Mail-Filter, Domain-Monitoring und KI-gestützte Bedrohungserkennung an Bedeutung. Sie helfen dabei, verdächtige Aktivitäten frühzeitig zu erkennen und Angriffe bereits zu stoppen, bevor Mitarbeitende überhaupt mit ihnen in Berührung kommen.
Cybersicherheit wird zur Führungsaufgabe
Je stärker Unternehmen digital arbeiten, desto wichtiger wird es, Cybersicherheit als festen Bestandteil der Unternehmenskultur zu verstehen. Geschäftsführung, Führungskräfte und Mitarbeitende tragen gemeinsam Verantwortung dafür, Risiken zu minimieren.
Wer technische Schutzmaßnahmen mit regelmäßiger Sensibilisierung, klaren Prozessen und einer offenen Sicherheitskultur verbindet, schafft die besten Voraussetzungen, damit Phishing-Angriffe gar nicht erst erfolgreich werden. Denn die wirksamste Verteidigung beginnt nicht beim Hackerangriff – sondern lange davor.
Die Volksbank in Südwestfalen unterstützt Unternehmen dabei als Ansprechpartner rund um digitale Sicherheit, betriebliche Risiken und die sichere Weiterentwicklung ihrer digitalen Infrastruktur.
Bunte Bildchen und schnelle Texte oder innovatives Experimentierfeld für große Technologiekonzerne? Künstliche Intelligenz (KI) kann in der deutschen Wirtschaft all das sein, und ist derzeit in Unternehmen häufig irgendwas dazwischen. Laut einer Erhebung des Branchenverbandes der deutschen Informations- und Telekommunikationsbranche, Bitkom, berichten 77 Prozent der Unternehmen von einer verbesserten Wettbewerbsposition durch den Einsatz von KI. Wir erläutern, wie dieser Einsatz derzeit in Unternehmen aussieht, welche Potentiale sie in unterschiedlichen Abteilungen entfalten kann und was Unternehmerinnen und Unternehmer vor der Einführung unbedingt beachten sollten.
Einsatz von KI in Unternehmen oft nur punktuell
Laut eines KI-Reports des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) wird KI zwar von 37 Prozent der befragten Unternehmen genutzt, aber häufig nur in einzelnen Bereichen, oft mit frei verfügbaren Tools. Die 37 Prozent stellen dabei allerdings nur einen Mindestwert dar, da es wahrscheinlich ist, dass zudem in zahlreichen Unternehmen eine Nutzung von KI „durch die Hintertür“ stattfindet, also direkt am Arbeitsplatz der einzelnen Beschäftigung ohne das Wissen oder eine Regulierung durch die Geschäftsführung.
Nur ein sehr kleiner Teil der befragten Unternehmen setzt KI bereits breit über relevante Unternehmensbereiche hinweg ein. Als Gründe dafür nennt der IW unter anderem schwer einschätzbaren Nutzen, Weiterbildungsbedarf, fehlende Ressourcen, Unsicherheiten bei Regulierung und Datenschutz sowie mangelnde strategische Klarheit.
Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht mehr: Sollten Unternehmen generell KI einsetzen? Sondern: Wo bringt KI einen konkreten geschäftlichen Nutzen – und welche Voraussetzungen müssen dafür geschaffen werden?
Two successful hardworking young business colleagues checking a spreadsheet together on a desktop monitor with pleased smiles, man and woman
Zwei Arten von KI-Nutzung
In der Praxis lassen sich zwei Ebenen unterscheiden. Die erste ist der Einsatz von KI als kognitivem Assistenten. ChatGPT, Gemini, Copilot oder ähnliche Systeme von generativer KI mittels Textprompt helfen beim Recherchieren, Schreiben, Zusammenfassen, Übersetzen, Strukturieren oder Ideenentwickeln. Sie sind kein Spezialtool für eine einzelne Abteilung, sondern ein horizontal einsetzbares Werkzeug über viele Unternehmensbereiche hinweg. Richtig eingesetzt können sie einzelne Arbeitsschritte deutlich erleichtern und Arbeitszeit verkürzen.
Die zweite Ebene ist anspruchsvoller, kann aber vor allem in Industrieunternehmen einen entscheidenden Unterschied machen: KI als spezialisiertes Prozess-, Analyse- oder Optimierungssystem.
Hier geht es nicht mehr nur um Texte oder Präsentationen, sondern um Produktionsdaten, Zeitreihen, Sensorwerte, Tabellen, Kundendaten, Wartungsinformationen, Logistikdaten oder digitale Zwillinge. In einem Whitepaper zur Datenverarbeitung mit generativer KI beschreibt das Fraunhofer Institut genau diesen erweiterten Blick: GenAI kann auch komplexe Datenstrukturen wie Tabellen, Zeitreihen, Graphen, digitale Zwillinge und multimodale Sensordaten erschließen.
Daraus ergibt sich eine wichtige Einordnung: Der schnelle Einstieg gelingt oft über Assistenztools. Der größere Produktivitätssprung entsteht aber dort, wo KI mit Prozessen, Originaldaten, Fachwissen unter einer klaren strategischen Ausrichtung verbunden wird und aufwendige Interpretationsarbeit in einem Bruchteil der vorab nötigen Zeit erledigt.
Marketing und Kommunikation: schneller zu besseren Varianten
Im Marketing ist KI für viele Unternehmen der naheliegendste Einstieg. Tools wie ChatGPT oder Gemini (Text- und Bilderstellung), Canva AI (Erstellung grafischer Inhalte) oder Adobe Firefly (integrierte Bildgeneration) unterstützen bei Themenrecherche, Textentwürfen, Social-Media-Posts, oder Newsletterstrukturen.
Auch wenn sich der Gesamtprozess der Erstellung von Marketinginhalten nicht ausschließlich per KI abbilden lässt: Erste Entwürfe entstehen schneller, Varianten können systematischer getestet und differenzierter ausgearbeitet werden. Auch vorhandene Inhalte – etwa Broschüren, Website-Texte, Kundenfeedback oder Studien – können effizienter weiterverarbeitet werden.
Die Grenzen: KI kann überzeugend formulieren, aber sie prüft nicht automatisch, ob Fakten korrekt, Aussagen rechtlich zulässig oder Produktversprechen belastbar sind. Für Marketing und Kommunikation braucht es deshalb klare Regeln: Strenger Faktencheck bei Zahlen und Studien, Einarbeitung einer unverwechselbaren Markenstimme, sorgfältige Freigabeprozesse und Sensibilität für Urheberrecht, Bildrechte und Kennzeichnung. Auch datenschutzrechtlich darf die scheinbar anonyme KI Marketingmitarbeitende nicht zu falschem Vertrauen verleiten: So müssen beispielsweise Mitarbeitende angewiesen werden, keine Kundendaten in offene Systeme einzugeben. Hier besteht Schulungsbedarf: Laut einer Umfrage des TÜV-Verbandes hat bereits jeder achte Nutzer vertrauliche Daten in ein KI-System eingegeben.
Datenanalyse und Management: vom Bericht zur Entscheidungshilfe
Besonders groß ist das Potenzial dort, wo Unternehmen bereits über viele Daten verfügen, diese aber nur unzureichend nutzen. So zeigt beispielsweise auch die Erhebung von Bitkom, dass viele Betriebe ihr Datenpotenzial noch nicht ausschöpfen. Nur ein kleiner Teil nutzt vorhandene Daten vollständig, während große Teile der Unternehmen ihr Potenzial eher wenig oder gar nicht nutzen.
KI kann hier mehrere Rollen übernehmen: Sie kann Datenbestände durchsuchen, Muster sichtbar machen, Kennzahlen kommentieren, Prognosen vorbereiten, Auffälligkeiten markieren oder Managementberichte verständlicher machen. In Verbindung mit Business-Intelligence-Systemen kann generative KI helfen, aus Daten nicht nur Tabellen, sondern konkrete Fragestellungen zu entwickeln: Warum steigen Reklamationen in einer Region? Welche Kundengruppen reagieren auf bestimmte Angebote? Welche Kostenpositionen entwickeln sich auffällig? Wo entstehen Engpässe? Damit wird KI nicht nur zum Auswertungstool, sondern zum Zugang zu Daten, die bisher nur mit hohem Spezialwissen nutzbar waren.
Vor der Einführung sollten Unternehmen jedoch sorgfältig prüfen, ob die Datenbasis überhaupt belastbar ist. Sind Daten vollständig, aktuell und konsistent? Gibt es einheitliche Definitionen? Welche Daten sind personenbezogen oder vertraulich? Ohne einheitliche, strukturierte Datenqualität und Data Governance produziert KI vor allem plausible, aber möglicherweise falsche Interpretationen.
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Produktion, Instandhaltung und Logistik: KI nah am Kernprozess
In Produktion, Instandhaltung und Logistik kann KI bei Qualitätskontrolle, Maschinenüberwachung, Wartungsprognosen, Produktionsplanung, Fehlererkennung und Prozessoptimierung helfen.
Die Deutsche Bahn nutzt KI beispielsweise in der Betriebssteuerung, in der Instandhaltung und für Fahrgastinformationen. Bei Unregelmäßigkeiten im S-Bahn-Betrieb unterstützt KI Disponentinnen und Disponenten dabei, den Verkehr so zu steuern, dass möglichst wenig Verspätung entsteht. Außerdem werden Kamera- und Sensordaten für Wartung und Inspektion ausgewertet.
Auch Bosch zeigt, wie KI in industriellen Prozessen eingesetzt wird. Die AI Analytics Platform unterstützt in der Fertigung dabei, große Datenmengen aus Produktionsprozessen lesbar zu machen, Qualitätsveränderungen zu erkennen und Optimierungen abzuleiten.
Zu bedenken sind allerdings hohe Anforderungen an Integration und Sicherheit. Produktionsdaten müssen verfügbar, sauber angebunden und geschützt sein. KI-Empfehlungen brauchen fachliche Kontrolle.
IT und Entwicklung: Beschleunigung mit Prüfpflicht
In der IT sind Code-Assistenten wie GitHub Copilot, Microsoft Copilot oder auch die „Allzweckwaffe“ ChatGPT bereits verbreitet. Sie unterstützen beim Schreiben von Code, bei Tests, Dokumentationen, oder bei der Fehlersuche. Durch die schnellere und ressourcenschonende Arbeit in der Entwicklung kann so in größeren, produzierenden Unternehmen auch die Einstiegshürde für Automatisierungen verringert werden.
Gleichzeitig ist dieser Bereich sicherheitskritisch. KI-generierter Code darf nicht ungeprüft produktiv eingesetzt werden. Zugangsdaten, interne Systeminformationen oder Sicherheitsarchitekturen gehören nicht in offene Tools. Unternehmen brauchen Entwicklungsstandards, Code-Reviews, Lizenzprüfung und klare Regeln, welche KI-Systeme für welche Aufgaben genutzt werden dürfen.
Kundenservice und Vertrieb: Routine entlasten, Beratung stärken
Im Kundenservice helfen Chatbots, Voicebots oder KI-Assistenzsysteme bei Standardfragen, Vorqualifizierung, Zusammenfassung von Anfragen oder Gesprächsvorbereitung. Im Vertrieb können sie Kundengespräche strukturieren oder passende Argumente vorbereiten.
Das Potenzial liegt vor allem in schnelleren Reaktionszeiten und besserer Vorbereitung. Sensible oder komplexe Anliegen sollten jedoch nicht automatisiert „wegerledigt“ werden. Entscheidend sind klare Kommunikationsregeln, Datenschutz, geprüfte Antwortbausteine und Transparenz gegenüber Kundinnen und Kunden. Außerdem sollten Unternehmen sich darüber bewusst sein, dass KI als einziges „Kundinnen- und Kunden-Interface“ ein Unternehmen gegenüber seiner Kundschaft auch anonymer und weniger serviceorientiert wirken lassen kann.
Was Unternehmen vor dem KI-Einsatz klären sollten
Erfolgreiche KI-Projekte beginnen nicht mit der Tool-Auswahl. Sie beginnen mit einer sauberen Problemdefinition. Welcher Prozess ist langsam, teuer, fehleranfällig oder datenintensiv? Welche Daten werden dazu benötigt? Welche Risiken entstehen, wenn die KI falsch liegt?
Gerade vor der strategischen Einbettung von KI-Systemen in größere Prozesse sollten fünf Kernbereiche geklärt werden:
Governance: Unternehmen brauchen Regeln für Tool-Nutzung, Freigaben, Dokumentation, Datenschutz und für die Überwachung der Einhaltung gesetzlicher Vorgaben.
Datenqualität: Ohne aktuelle, vollständige und verständliche Daten bleibt KI unzuverlässig.
Sicherheit: Vertrauliche Unternehmens-, Kundinnen- und Kunden- und Personaldaten brauchen Schutz, klare Zugriffsrechte und passende Betriebsmodelle.
Wirtschaftlichkeit: Nicht jeder KI-Einsatz lohnt sich. Die Entwicklung größerer, Bereichsumspannender KI-Lösungen sollte genauer evaluiert, und gegen Alternativen abgewogen werden.
Kompetenz: Mitarbeitende müssen KI-Ergebnisse einschätzen, prüfen und sinnvoll in ihre Arbeit integrieren können.
KI bringt in koordinierter, geregelter Nutzung die größten Wettbewerbsvorteile
KI kann Unternehmen produktiver, schneller und entscheidungsfähiger machen. Sie kann Kommunikation beschleunigen, Daten nutzbar machen, Produktion stabilisieren, IT entlasten und Wissen besser verfügbar machen. Der eigentliche Mehrwert entsteht aber nicht durch möglichst viele einzelne Experimente, sondern durch die Verbindung von Fachwissen, Daten, Prozessen und klarer Verantwortung.
Für viele Unternehmen ist deshalb ein pragmatischer Einstieg sinnvoll: dort beginnen, wo der Nutzen konkret ist, die Risiken beherrschbar sind und in größeren Systemen dort, wo die Datenlage ausreichend gut ist.
Bei größeren Investitionsvorhaben in Sachen Digitalisierung, Automation oder KI stehen Ihre Beraterinnen und Berater der Volksbank in Südwestfalen Ihnen gerne zur Seite. Denn gerade in einer industriell geprägten Region wie Südwestfalen ist das Potential besonders groß, unternehmerische Tradition durch technische Innovation zukunftsfit zu machen.