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Immer mehr Menschen suchen Informationen nicht mehr nur bei Google – sie fragen direkt eine KI. Systeme wie ChatGPT, Gemini oder Perplexity liefern sofort Antworten, Empfehlungen und Marktübersichten. Für Unternehmen verändert das die digitale Sichtbarkeit grundlegend. Wer künftig gefunden werden will, muss nicht nur in Suchmaschinen erscheinen – sondern auch in KI-Antworten. Mit sogenannten GEO-Strategien (Generative Engine Optimization) können auch kleine und mittlere Unternehmen ihre Chancen erhöhen.
Von der Suchmaschine zur Antwortmaschine
Die Art, wie Menschen online nach Informationen suchen, verändert sich rasant. Während klassische Suchmaschinen lange eine Liste von Links angezeigt haben, liefern KI-Tools heute direkt formulierte Antworten auf konkrete Fragen.
Generative KI-Systemeanalysieren dabei große Mengen an Daten und kombinieren Informationen aus verschiedenen Quellen zu einer verständlichen Antwort. Diese Systeme basieren auf sogenannten großen Sprachmodellen (Large Language Models), die aus Milliarden von Texten lernen und Zusammenhänge erkennen können.
Für Unternehmen bedeutet das: Sichtbarkeit entsteht nicht mehr nur durch eine gute Position in den Suchergebnissen. Entscheidend ist zunehmend, ob eine KI die eigene Marke, ein Produkt oder eine Expertise überhaupt in ihrer Antwort erwähnt.
Dafür hat sich ein neuer Begriff etabliert: Generative Engine Optimization (GEO). Er beschreibt Strategien, mit denen Unternehmen ihre Inhalte so aufbereiten, dass sie von KI-Systemen erkannt, verstanden und zitiert werden.
Drei Arten von KI-Systemen – und was sie für Unternehmen bedeuten
Nicht jedes KI-System funktioniert gleich. Für Unternehmen lohnt es sich deshalb zu verstehen, wie diese Systeme arbeiten.
1. Trainingsbasierte Modelle
Beispiele hierfür sind Systeme wie Claude oder Llama. Sie greifen hauptsächlich auf Trainingsdaten zurück, die während ihrer Entwicklung gesammelt wurden. Unternehmen beeinflussen diese Modelle vor allem langfristig – etwa durch Fachbeiträge, Pressearbeit oder Veröffentlichungen auf etablierten Plattformen.
2. Suchbasierte Systeme
Tools wie Perplexity oder Googles KI-Suchfunktionen greifen aktiv auf aktuelle Webseiten zurück. Hier greifen viele klassische Maßnahmen der Suchmaschinenoptimierung: Gute Inhalte, technische Qualität und klare Struktur erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass eine Seite als Quelle genutzt wird.
3. Hybride Systeme
Viele bekannte Tools – etwa ChatGPT mit Websuche oder Google Gemini – kombinieren beides: Trainingswissen und aktuelle Internetquellen. Für Unternehmen bedeutet das: Sowohl langfristige Reputation als auch aktuelle Inhalte spielen eine Rolle.
Was KI-Systeme bei Informationen bevorzugen
KI-Systeme „denken“ nicht wie klassische Suchmaschinen. Sie wählen Informationen nicht nur nach Keywords aus, sondern nach Bedeutung, Kontext und Vertrauenswürdigkeit.
Forschung und Praxis zeigen, dass KI-Antworten vor allem Inhalte berücksichtigen, die:
klar strukturiert sind,
konkrete Fakten enthalten,
konsistente Informationen über ein Unternehmen liefern,
von vertrauenswürdigen Quellen stammen und
eindeutig formuliert sind.
Studien zeigen zudem, dass KI-Systeme besonders auf klare, präzise formulierte Inhalte mit nachvollziehbaren Fakten und Quellen reagieren. Inhalte, die unklar oder rein werblich formuliert sind, werden deutlich seltener verwendet. Außerdem sollen die relevantesten Informationen im ersten Drittel eines Textes stehen. Denn wie eine Untersuchung festgestellt hat, kommt fast die Hälfte der Zitierungen bei ChatGPT von genau diesem ersten Textdrittel.
Für Unternehmen heißt das: Sachliche, gut strukturierte Informationen erhöhen die Chance, von KI zitiert zu werden.
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Was Unternehmen konkret tun können
Auch für kleine und mittlere Unternehmen lassen sich einige Maßnahmen relativ einfach umsetzen:
1. Gute Inhalte statt nur Keywords
Erklären Sie Ihre Produkte, Dienstleistungen und Branchenkompetenzen verständlich und ausführlich. Fachartikel, Ratgeberseiten oder insbesondere FAQs helfen KI-Systemen, Ihre Expertise zu erkennen.
2. Klassische SEO bleibt wichtig
Technische Suchmaschinenoptimierung ist weiterhin die Grundlage: schnelle Webseiten, saubere Struktur, klare Überschriften und relevante Inhalte. Nur wenn Suchmaschinen Inhalte finden und verstehen, können KI-Systeme sie ebenfalls nutzen.
3. Strukturierte Daten nutzen
Strukturierte Daten (z. B. Schema-Markups) helfen Maschinen dabei, Informationen wie Unternehmen, Produkte oder Bewertungen eindeutig zu erkennen.
4. Präsenz auf vertrauenswürdigen Plattformen
Einträge auf Branchenportalen, Fachmedien oder Plattformen mit hoher Glaubwürdigkeit erhöhen die digitale Autorität eines Unternehmens.
5. Produkte sichtbar machen
Für Unternehmen mit Onlinehandel oder Produktkatalogen kann es sinnvoll sein, Angebote über Plattformen wie Google Shopping oder strukturierte Produktdaten sichtbar zu machen. KI-Suchsysteme greifen häufig auf solche Datenquellen zurück.
6. Häufige Fragen beantworten
KI-Systeme orientieren sich stark an realen Fragen von Nutzerinnen und Nutzern. Seiten mit klar formulierten FAQs werden deshalb besonders häufig genutzt.
Warum GEO auch für regionale Unternehmen relevant ist
Auch wenn viele KI-Anwendungen international wirken, spielen regionale Informationen eine wichtige Rolle. Nutzerinnen und Nutzer fragen zunehmend nach lokalen Empfehlungen – etwa nach Maschinenbau-Zulieferern, Handwerksbetrieben oder spezialisierten Dienstleistern in ihrer Region.
Gerade für mittelständische Unternehmen aus Südwestfalen bietet das Chancen: Wer seine Expertise klar darstellt, branchenspezifische Inhalte veröffentlicht und online sichtbar ist, kann auch in KI-Antworten als Ansprechpartner in der Region genannt werden.
Maschinen, die nur bezahlt werden, wenn sie tatsächlich laufen. Medizintechnik, deren Kosten sich am realen Bedarf orientieren. Landmaschinen, deren Nutzung pro Hektar oder pro Betriebsstunde abgerechnet wird. Was nach Zukunftsmusik klingt, ist für einige Unternehmen bereits Realität: Pay-per-Use-Modelle verändern Investitionsentscheidungen, schonen die Liquidität und schaffen neue Flexibilität. Was genau dahintersteckt, für wen sich das Modell eignet und welche Rolle der Zahlungsverkehr dabei spielt, erklärt Patrick Sarna, Gruppenleiter Electronic Banking bei der Volksbank in Südwestfalen.
Tractor cultivating field at spring,aerial view
Herr Sarna, Pay-per-Use – also Zahlung nach Nutzung – was genau bedeutet das, und welchen Mehrwert bietet es Unternehmen?
Beim Pay-per-Use-Modell werden die Nutzungskosten eines Finanzierungsobjekts verbrauchsabhängig abgerechnet. Das heißt: Ein Unternehmen zahlt nicht eine fixe monatliche Rate, sondern einen Preis pro Nutzungseinheit – beispielsweise pro Betriebsstunde, pro produziertem Stück oder pro Laufmeter. Grundlage ist meist eine kalkulierte durchschnittliche Jahresnutzung, etwa 20.000 Betriebsstunden zu fünf Euro pro Stunde. Je nachdem, wie intensiv das Objekt tatsächlich genutzt wird, erfolgt dann eine entsprechende variable Tilgung.
Der große Mehrwert liegt vor allem in der Flexibilität. Unternehmen schonen ihre Liquidität, weil Kosten nur dann entstehen, wenn das Objekt tatsächlich im Einsatz ist. Gerade in schwankenden Marktphasen kann das ein entscheidender Vorteil sein: Wer weniger produziert, zahlt weniger. Wer viel produziert, zahlt mehr – aber dann stehen den höheren Zahlungen auch entsprechende Umsätze gegenüber.
Welche Vorteile hat ein Pay-per-Use-Modell im Vergleich zu klassischen Kauf- oder Leasingmodellen?
Im Vergleich zu klassischen Finanzierungen mit festen Raten bietet Pay-per-Use eine deutlich geringere Mindestbelastung bei Nichtnutzung. Während Leasing- oder Kreditraten unabhängig von der Auslastung konstant bleiben, passen sich die Zahlungen hier der tatsächlichen Nutzung an. Ein weiterer Vorteil ist die Transparenz. Durch die digitale Erfassung der Nutzungsdaten erhalten Unternehmen sehr detaillierte Auswertungen. Diese Daten können nicht nur für die Abrechnung, sondern auch für betriebswirtschaftliche Analysen genutzt werden – etwa zur Optimierung von Produktionsprozessen oder zur besseren Kapazitätsplanung.
Für welche Unternehmensgrößen oder Branchen eignet sich dieses Modell besonders gut?
Grundsätzlich ist Pay-per-Use für Unternehmen jeder Größe geeignet. Besonders sinnvoll ist es jedoch bei schwankender Auslastung oder bei kapitalintensiven Investitionsgütern.
Typische Branchen sind die Produktion, Logistik, Medizintechnik, Landwirtschaft oder auch die IT. Gerade kleine und mittlere Unternehmen profitieren, weil sie Investitionsrisiken reduzieren können. Wenn die finanzielle Einstiegshürde niedriger ist, fällt die Entscheidung für moderne Technik oft leichter.
Wie genau wirkt sich Pay-per-Use auf die Liquidität aus?
Operativ wirkt sich Pay-per-Use in der Regel positiv auf die Liquidität aus. Die Zahlungen orientieren sich an der tatsächlichen Auslastung. In umsatzschwächeren Phasen sinken auch die Zahlungen. In starken Phasen steigen sie – parallel zur Produktivität.
Man kann es wie einen Kreislauf betrachten: Gibt es Aufträge, wird produziert. Produktion erzeugt Umsatz und Ertrag. Der Ertrag stärkt die Liquidität. Und mit höherer Liquidität sind auch höhere nutzungsabhängige Tilgungen möglich. Der Cashflow-Verlauf passt sich also dem wirtschaftlichen Erfolg an.
Welche Risiken sollten Unternehmen dabei stets im Blick behalten?
Natürlich gibt es auch Aspekte, die sorgfältig geprüft werden sollten. Bei sehr hoher Nutzung können die Gesamtkosten unter Umständen höher ausfallen als bei einem klassischen Kauf. Zudem besteht eine gewisse Abhängigkeit vom Anbieter – insbesondere in Bezug auf Datenzugang und Service.
Wichtig ist außerdem eine zuverlässige und manipulationssichere Nutzungsmessung. Und weil die Laufzeit nutzungsabhängig ist, lässt sie sich nicht immer exakt kalkulieren. Unternehmen sollten daher vorab Szenarien durchspielen und die Kosten bei hoher oder sehr intensiver Nutzung genau betrachten.
Verändert Pay-per-Use die Investitionsentscheidungen im Mittelstand?
Ja, deutlich. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen treffen Investitionsentscheidungen häufig schneller, weil die anfängliche finanzielle Belastung geringer ist. Statt hoher Einmalinvestitionen stehen variable, nutzungsabhängige Kosten im Vordergrund. Entscheidungen orientieren sich damit stärker an der tatsächlichen Nutzung und weniger an reinen Kapitalkosten. Das kann Innovationen beschleunigen.
Welche Maschinen, Geräte oder Software eignen sich besonders für dieses Modell?
Sehr gut geeignet sind Produktionsmaschinen, Robotik- und Automatisierungsanlagen, 3D-Drucker oder Medizintechnik. Auch Landmaschinen oder Windkraftanlagen lassen sich nutzungsbasiert abrechnen. Im IT-Bereich ist das Prinzip bereits etabliert – etwa bei Cloud-Software im klassischen Software-as-a-Service-Modell.
Clean Energy Future with Wind and Solar
Können auch Dienstleistungen oder Infrastruktur über Pay-per-Use abgerechnet werden?
Gerade im Gesundheitswesen sind Investitionssummen häufig sehr hoch. Teure Geräte wie MRT- oder CT-Anlagen binden erhebliche Mittel. Pay-per-Use ermöglicht hier den Zugang zu moderner Medizintechnik ohne große Anfangsinvestitionen. Die Kosten entstehen nur bei tatsächlichem Bedarf. Das entlastet die Liquidität – ein wichtiger Faktor bei ohnehin engen Budgetstrukturen.
Und wie sieht es in der Landwirtschaft aus?
Auch hier bietet sich Pay-per-Use sehr gut an. Ein Mähdrescher kann beispielsweise pro Hektar abgerechnet werden, ein Melkroboter pro gemolkener Kuh oder eine Bewässerungsanlage pro Kubikmeter Wasser. Landmaschinen verfügen heute bereits über umfangreiche digitale Datenerfassungssysteme. Das macht die Umsetzung technisch vergleichsweise einfach.
Kann Pay-per-Use auch einen Beitrag zu Nachhaltigkeit leisten?
Ja, durchaus. Wenn nur nach tatsächlichem Bedarf genutzt und bezahlt wird, entstehen weniger Überkapazitäten. Anbieter haben zudem ein Interesse daran, langlebige und effiziente Geräte zu entwickeln. Wartung kann nutzungsabhängig erfolgen, was die Lebensdauer erhöht. Insgesamt führt das Modell zu einem bewussteren Umgang mit Ressourcen.
Angenommen ein Unternehmen möchte das mal für sich ausprobieren. Welche Fragen sollten dann vor der Einführung geklärt werden?
Zunächst sollte das Investitionsobjekt klar definiert werden: Welche Art von Objekt? Welcher Hersteller? Welches Modell? Wie hoch ist das Investitionsvolumen? Welche Nutzungseinheiten sind relevant und wie lange wird das Objekt voraussichtlich eingesetzt? Ganz entscheidend ist außerdem die Frage: Welche Kosten entstehen bei hoher oder überdurchschnittlicher Nutzung? Eine transparente Kalkulation schafft hier Planungssicherheit.
Gibt es im Zahlungsverkehr besondere Herausforderungen?
Ja, denn statt einer festen monatlichen Rate entstehen häufig tägliche nutzungsbasierte Einzelbuchungen. Das kann auf den ersten Blick unübersichtlich wirken. Unsere Lösung besteht darin, die tägliche Nutzung zunächst zu sammeln und einmal monatlich als Gesamtbetrag auf ein separates Zwischenkonto zu buchen. Über ein digitales Dashboard können Kunden dennoch alle Buchungen taggenau nachvollziehen. Dank vollautomatischer Verarbeitung über EBICS entsteht dabei kein zusätzlicher Buchungsaufwand im Unternehmen.
Wie unterstützt die Volksbank in Südwestfalen Firmenkundinnen und -kunden hier ganz konkret?
Wir begleiten unsere Firmenkundinnen und -kunden bei allen Umsetzungsfragen – von der optimalen Zahlungsabwicklung über Automatisierungslösungen wie EBICS oder API-Schnittstellen bis hin zur Einrichtung digitaler Dashboards. Darüber hinaus beraten wir bei Finanzierungs- und Liquiditätsfragen und sorgen dafür, dass die technischen Prozesse im Zahlungsverkehr reibungslos funktionieren. Unser Ziel ist es, Pay-per-Use nicht nur als Finanzierungsmodell zu verstehen, sondern als integrierte Lösung, die Investition, Nutzung und Zahlungsverkehr sinnvoll miteinander verbindet.
Lisa Rohleder hat früh erkannt, dass Pferde Menschen in ihrer persönlichen Entwicklung einzigartig unterstützen können. Mit „Equivalent – mit Pferden wachsen“ verwirklichte sie ihre eigene Vorstellung von Reittherapie und wagte direkt nach dem Studium den Schritt in die Selbstständigkeit. Beim Neustart in Wenden stand ihr die Volksbank in Südwestfalen eG als regionale und verlässliche Partnerin zur Seite.
Wie sie diesen Weg erlebt hat und welche Momente sie besonders geprägt haben, erzählt sie im folgenden Interview.
Frau Rohleder, was hat Sie eigentlich auf die Idee gebracht, Ihr Projekt zu starten?
Schon während meines Studiums war für mich klar, dass ich Pferde und die Arbeit mit Menschen verbinden möchte. Die positive Wirkung von Pferden auf Kinder, Jugendliche und Erwachsene hat mich immer fasziniert. Für mich war schnell klar: Ich möchte nicht nur angestellt arbeiten, sondern mein eigenes Konzept entwickeln und meine Vision von Reittherapie umsetzen. Deshalb habe ich mich direkt nach dem Studium selbstständig gemacht.
Welchen Herausforderungen mussten Sie sich auf Ihrem Gründungsweg stellen?
Die größte Herausforderung war definitiv der Schritt direkt aus dem Studium in die Selbstständigkeit – ohne großes finanzielles Polster, aber mit einer klaren Vision. In Vettweiß habe ich meinen ersten Betrieb aufgebaut. Nach etwa 1,5 Jahren bin ich zurück in meine Heimat nach Siegen gegangen und habe dort den Betrieb noch einmal neu gegründet. Das bedeutete: neue Infrastruktur, neuer Kundenstamm, neue Netzwerke – und eine neue Finanzierung.
Wie haben Sie diese gemeistert?
Ich habe von Anfang an strukturiert gearbeitet, mir einen klaren Businessplan erstellt und mir starke Partner gesucht. Der erste Kredit lief über die Sparkasse Düren. Im Zuge des Umzugs und der Weiterentwicklung meines Betriebs kam ein weiterer Kredit über die Volksbank in Südwestfalen eG dazu, die auch den bestehenden Kredit übernommen hat. Für mich war wichtig, offen zu kommunizieren, realistisch zu planen und Schritt für Schritt zu wachsen.
Was hat Sie motiviert, weiterzumachen?
Die Fortschritte meiner Klientinnen und Klienten. Wenn ein Kind über sich hinauswächst, Ängste überwindet oder neue Stabilität findet, weiß ich, warum ich diesen Weg gehe. Außerdem hatte ich immer das Gefühl, genau das Richtige zu tun – das trägt einen auch durch schwierigere Phasen.
Was macht Ihnen an Ihrer Arbeit am meisten Spaß?
Die Arbeit draußen mit den Pferden und den Menschen. Kein Tag ist wie der andere. Besonders schön finde ich die individuellen Entwicklungen – kleine Schritte, die manchmal Großes bewirken.
Wie würden Sie jemandem bei einem Kaffee kurz erklären, was Sie machen?
Ich begleite Kinder, Jugendliche und Erwachsene mithilfe von Pferden in ihrer persönlichen Entwicklung. Reittherapie bedeutet nicht „reiten lernen“, sondern über das Pferd Selbstvertrauen, Körpergefühl, soziale Kompetenzen und emotionale Stabilität zu stärken.
Gibt es einen Moment auf diesem Weg, auf den Sie besonders stolz sind?
Der Neustart in Siegen war für mich ein ganz besonderer Moment. Den Mut zu haben, noch einmal neu anzufangen, größer zu denken und Verantwortung für einen Kredit zu übernehmen – und zu sehen, dass sich dieser Schritt ausgezahlt hat, darauf bin ich sehr stolz.
Wie sieht ein typischer Tag bei Ihnen aus?
Mein Tag beginnt meist im Stall – Versorgung der Pferde, Organisation und Vorbereitung der Einheiten. Danach folgen mehrere Therapieeinheiten. Zwischendurch fallen natürlich Büroarbeit, Absprachen mit Eltern oder Einrichtungen sowie organisatorische Aufgaben an. Es ist eine Mischung aus praktischer Arbeit, therapeutischer Begleitung und unternehmerischer Verantwortung.
Welche Themen/Bereiche möchten Sie in den nächsten Monaten stärken, um die Entwicklung Ihres Unternehmens voranzutreiben?
Ich möchte mein Angebot weiter professionalisieren, Kooperationen mit Einrichtungen ausbauen und meine betriebswirtschaftlichen Strukturen weiter optimieren. Außerdem ist mir wichtig, die Auslastung weiter zu stabilisieren und perspektivisch zusätzliche Angebote oder Projekte zu entwickeln.
Welche Rolle hat die VBinSWF für Sie bei Ihrer Gründung gespielt?
Die Volksbank in Südwestfalen eG war für mich beim Neustart in Siegen eine entscheidende Partnerin. Sie hat nicht nur die Finanzierung ermöglicht, sondern auch Vertrauen in mein Konzept und meine Person gesetzt.
Wie haben Sie die Zusammenarbeit mit der VBinSWF erlebt?
Als sehr persönlich, wertschätzend und lösungsorientiert. Ich hatte nie das Gefühl, nur eine „Nummer“ zu sein, sondern eine Unternehmerin mit einer Vision, die ernst genommen wird.
Können Sie kurz die für Sie wichtigsten Punkte in der Zusammenarbeit mit uns wiedergeben?
Verlässlichkeit, Transparenz, schnelle Rückmeldungen und das Gefühl, auf Augenhöhe zu sprechen. Besonders wichtig war für mich die Übernahme des bestehenden Kredits und die unkomplizierte Begleitung im Zuge des Umzugs.
Was sind wichtige Entwicklungen seit der Finanzierung?
Der erfolgreiche Standortaufbau in Siegen, der Ausbau meines Kundenstamms, die Weiterentwicklung meines Angebots und eine stabile wirtschaftliche Basis. Der Kredit hat mir den nötigen Spielraum gegeben, nachhaltig zu investieren.
Wieso haben Sie sich für die VBinSWF als Partner entschieden?
Weil für mich Regionalität, persönliche Beratung und langfristige Partnerschaft zählen. Ich wollte einen Ansprechpartner vor Ort, der meine Situation versteht und mit mir gemeinsam denkt.
Was wäre für Sie ein schöner weiterer Meilenstein unserer Zusammenarbeit?
Ein nächster Entwicklungsschritt meines Betriebs – beispielsweise eine Erweiterung der Kapazitäten oder zusätzliche Pferde – begleitet durch eine weiterhin vertrauensvolle Finanzierung.
Was würden Sie sich von der weiteren Zusammenarbeit mit uns wünschen?
Weiterhin einen offenen Austausch, strategische Begleitung bei Wachstumsschritten und die Sicherheit, einen starken regionalen Partner an meiner Seite zu haben.